Die 10 Dos & Don´ts für Online Shops
Wir haben unseren ersten Online Shop im Jahr 1996 realisert (für einen österreichischen Weinhändler). Seitdem hat sich zum Thema Online Shops und e-Commerce viel getan und immer wieder werden wir gefragt, wie man als Händler ein Web-Shop richtig angeht und was die Stolpersteine sind bzw. was man beachten muss.
Darauf gibt es natürlich nicht EINE gültige Antwort oder das immer passende Patentrezept, denn jedes Unternehmen oder Produkt hat seine Eigenheiten, Stärken/Schwächen und Mitberwerber. Trotzdem haben wir in vielen e-Commerce Projekten Gemeinsamkeiten und ähnliche Problemstellungen entdecket, die wir hier sehr verkürzt und verallgemeinert als die 10 Dos & Don´ts für Online Shops zusammengestellt haben.
1. Strategie: Da heute bereits so gut wie alles online gekauft werden kann, muss der eigene Online-Shop am Markt richtig positioniert werden. Welchen Mehrwert kann man seinen Kunden bieten, wenn schon nicht den besten Preis?
2. Betreuung: Ein Online-Shop kann nicht vom Webmaster betrieben werden! Sämtliche Abteilungen wie Marketing, Vertrieb, IT, Logistik, Einkauf, Kundendienst werden benötigt und müssen mit einbezogen werden.
3. Multichannel: Stationäre Händler können mit einem durchdachten Multichannel-Konzept Boden gegenüber reinen Online-Händlern gut machen. Kunden schätzen Channel-Hoping zwischen der On- und Offline Welt.
4. Produktpräsentation: Im Shop selbst die die perfekte Darstellung der Produkte essentiell: Fotos, Videos, Beschreibungen, Farbvariation. Der Kunde muss das Produkt online erleben können und ein sicheres Gefühl haben - sonst wird es nicht gekauft!
5. Shopsuche: Die Suche und der Vergleich von Produkten im Shop muss einfach und intuitiv erfolgen, z.B. mittels einer Trichtersuche, wo durch Auswahl von Produkteigenschaften (nur rote Hemden, Größe XL, unter 30 €) die Ergebnisse eingeschränkt werden.
6. Usability: Die Bedienung eines Online-Shops muss sich am DAU (= dümmste anzunehmender user) orientieren. Gerade beim Check-Out verlassen viele potentielle Kunden den Shop, weil die einzelnen Schritte bis zum Kaufabschluss zu kompliziert oder verwirrend sind.
7. CRM: Cross- und Upselling bei bestehenden Kunden bietet enorme Umsatzpotentiale - dazu muss man aber seine Kunden und ihr Nutzerverhalten kennen und verstehen.
8. Google: Im Schnitt bekommen Online-Shops 30-50% ihres Traffics über Google - um das zu erreichen, muss die Google Optimierung bereits von Beginn an bedacht und geplant werden.
9. Social Media: Das Ziel: den zufriedenen Kunden zum Botschafter machen! Dazu muss man aber über den eigenen Shop-Tellerrand blicken und z.B. seine Produkte auch als Shop auf Facebook anbieten.
10. Mobile: e-Commerce wird sich in Zukunft nicht nur am PC, sondern verstärkt auf mobilen Endgeräten (Mobiltelefonen, Pads) abspielen. Darauf sollte man vorbereitet sein, wenn man mit einem Online-Shop startet.
Wir beraten Sie gerne, wenn Sie ein Online Shop Projekt planen oder Ihren bestehenden Web-Shop optimieren wollen!
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